Alle drei Einrichtungen haben vom Beginn ihres Bestehens an immer den Kontakt zu allen anderen Einrichtungen in Mainz und dem Umland gesucht, die schwerstkranke und sterbende Menschen versorgen und betreuen. Zu diesen Einrichtungen gehörten vor allem die (Haus-)Arztpraxen, die Ambulanten Pflegedienste und die Beratungs -und Koordinierungsstellen, aber auch die Krankenhäuser und Altenpflegeheime, Apotheken, Seelsorgeeinrichtungen, physiotherapeutische, psychotherapeutische und andere Praxen, Sanitätshäuser und andere.

 

Nur eine vertrauensvolle und enge Zusammenarbeit aller - so die Überzeugung - ermöglicht ein dichtes, individuelles Hilfenetz für den betroffenen Menschen und seine Familie. So konnten die speziellen Hospiz- und Palliativeinrichtungen für ihre Patienten und deren Angehörige auf ein immer größer werdendes, noch ganz informelles "Netzwerk" zurückgreifen.

 

Dieses Netzwerk nun auch für alle Beteiligten sichtbar und nutzbar zu machen, war die Intention der Mainzer Hospiz- und Palliativeinrichtungen, die deswegen im November 2008 zur Gründung des Mainzer Hospiz- und Palliativnetzwerks aufriefen. Es wurden  Statuten erarbeitet und am 22. Januar 2009 konnte das Palliativnetzwerk Mainz im Mainzer Ratssaal unter Beteiligung vieler Einrichtungen gegründet werden.

 

Patienten und Angehörigen soll es Hinweise und Orientierung in den Nöten schwerer, fortschreitender Erkrankung geben, den Mitgliedseinrichtungen eine Plattform zum Austausch ihrer Erfahrungen in der Versorgung und Begleitung der betroffenen Menschen bieten. Viele Einrichtungen sind inzwischen dem Netzwerk beigetreten.