Probleme psychosozialer, kultureller und spiritueller Natur müssen ebenso beachtet und in die Versorgung und Begleitung einbezogen werden. Palliative Betreuung soll so möglichst lange ein selbstbestimmtes, möglichst beschwerdefreies und bewusstes Leben ermöglichen.

Sie bejaht das Leben und sieht das Sterben als normalen Teil des Lebens an; der Tod wird weder beschleunigt (beispielsweise durch aktive Sterbehilfe) noch künstlich hinausgezögert.

 

Den Mitgliedseinrichtungen soll das Palliativnetzwerk Mainz eine Plattform zum Austausch ihrer Erfahrungen in der Versorgung und Begleitung der betroffenen Menschen bieten. Die o.g. Ziele können nur durch eine intensive, vertrauensvolle, multiprofessionelle Zusammenarbeit, durch kontinuierliche Diskussion und Weiterbildung sowie wirkungsvolle Öffentlichkeitsarbeit realisiert werden. Das Palliativnetzwerk übernimmt selbst keine patientennahen Tätigkeiten, die Verantwortlichkeit der einzelnen Mitgliedseinrichtungen für ihre Tätigkeit wird nicht berührt.