Mit wem Sie vorher sprechen sollten

Wenn Ihre Entscheidung in der Familie ansteht, einen schwerkranken Angehörigen nach Hause zu holen, sollten Sie mit folgenden Stellen Kontakt aufgenommen haben bzw. möglichst rasch aufnehmen:

 

Wie das Zimmer eingerichtet werden kann

Ist der kranke Angehörige zu Hause und möchte die ihm verbleibende Zeit in seiner Familie verbringen, gilt es, mit ihm einiges zu überlegen bzw. für ihn zu besorgen.

 

Zuallererst steht die Wahl des Zimmers an; es muss ihm gefallen und für die Pflege geeignet sein. Wichtige Fragen dabei sind: Wie gut kann sich der Kranke noch bewegen? Wie weit ist das Badezimmer entfernt? Kann Treppensteigen vermieden werden? Könnten Sie den Kranken aus seinem Zimmer rufen hören? Möchte der Kranke gerne allein sein? Wäre es besser, ein Bett oder eine Couch im Wohnzimmer, mitten im Leben der Familie, aufzustellen?

 

Könnte sich die Familie in diesem Fall noch in ein anderes Zimmer zurückziehen, wenn der Angehörige schlafen oder für sich sein möchte? Ideal scheint ein freundliches, helles Zimmer, das vom Hauptaufenthaltsraum der Familie und vom Bad nicht allzu weit entfernt ist. Wichtig ist, die Gestaltung des Zimmers, wenn möglich, mit dem Kranken gemeinsam zu planen, so dass er sich darin wohl fühlen kann - mit Dingen, an denen er Freude hat und die seine Lebensqualität erhalten: z.B.

Ein fahrbares Krankenbett kann ausgeliehen werden. Es erleichtert die Pflege und erhöht das Wohlbefinden des Kranken. Es ist ratsam, das Bett so zu stellen, dass Sie leichten Zugang von beiden Seiten haben. Dies erleichtert Ihnen, den Kranken umzubetten, zu drehen oder die Bettwäsche zu wechseln. Ein solches Krankenbett ist in der ganzen Länge in der Höhe verstellbar und kann zusätzlich an Kopf- und Fußteil höher gestellt werden, um den unterschiedlichen Bedürfnissen des Kranken zu entsprechen.

 

Ein Krankenbett ist jedoch nicht immer erforderlich. Es kann für den Kranken auch belastend sein, sein eigenes Bett (mit der Rückkehr nach Hause) gleich aufgeben zu müssen. Es gibt elektrische Bettenlifter, die sich ganz einfach in das eigene Bett hineinstellen lassen und die gleichen Dienste tun.

 

 

Was für alle Fälle bereitliegen sollte

Am besten listen Sie sich die Dinge auf, die für Ihre Situation nützlich sein können. Das ambulante Hospiz, der ambulante Pflegedienst sowie die Pflegestützpunkte sind Ihnen dabei behilflich. Der Arzt verordnet dann die notwendigen Hilfsmittel. Dazu ein paar Vorschläge.

 

Für die tägliche Toilette sind u.a. vorzubereiten:

Zum Wohlfühlen und zur richtigen Lagerung benötigen Sie u.a.

Für die Pflege, die Sie selbst vornehmen können, sind folgende Hilfsmittel hilfreich:

Für die Versorgung mit Medikamenten ist zu beachten:

Eine Liste mit wichtigen Telefonnummern dient dazu, in Notfällen rasch

und gezielt Hilfe anfordern zu können.